Sitzverteilung beim aktuellen Sonntagsfrage-Trend und dem daraus abgeleiteten Wahlkreis-Trend. Berechnet nach Sainte-Laguë/Schepers mit 5-%-Hürde. 69 reguläre Sitze — aktuelle Regierung: Schwarz-Grün (Kabinett Günther II, seit 29. Juni 2022 (20. Landtag)). Schnappschuss des aktuellen Stands, keine Vorhersage für den nächsten Wahltag.
Trendstand: 14. Juli 2026.
a) Ohne Überhangmandate
CDU20
AfD13
Grüne12
SPD11
Linke5
SSW4
FDP4
Partei
Zweitstimme
Sitze
Sitzanteil
Direktmandate
CDU
27,3 %
20
29,0 %
28
AfD
17,8 %
13
18,8 %
—
Grüne
17,1 %
12
17,4 %
4
SPD
14,8 %
11
15,9 %
3
Linke
6,9 %
5
7,2 %
—
SSWBefreit
5,9 %
4
5,8 %
—
FDP
5,9 %
4
5,8 %
—
Summe
—
69 / 69
—
—
Mehrheits-Schwelle: 35 von 69 Sitzen für eine absolute Mehrheit. Stärkste Fraktion nach aktuellem Trend: CDU mit 20 Sitzen.
b) Mögliche Zusammensetzung mit Überhangmandaten
Dieselben Trend-Eingaben, gerechnet nach dem vollständigen Sitzrecht des Landeswahlgesetzes: Gewinnt eine Partei mehr Wahlkreise, als ihr nach Zweitstimmen zustehen, entstehen Überhang- und Ausgleichsmandate — der Landtag kann dadurch größer werden als die 69 regulären Sitze.
Vorläufig und ungeprüft: Der Überhangmandate-Rechner ist neu und vorläufig; die Berechnung ist noch nicht abschließend geprüft. Die Werte können sich mit weiteren Prüfungen ändern.
Mehrheits-Schwelle: 49 von 97 Sitzen für eine absolute Mehrheit. Stärkste Fraktion nach aktuellem Trend: CDU mit 28 Sitzen.
Bewusste Vereinfachungen — was die Modellierung nicht abbildet
Überhang- und Ausgleichsmandate sind nur in Variante b) enthalten (vorläufige Berechnung, siehe Hinweis dort); Variante a) bleibt bei den 69 regulären Sitzen des Landeswahlgesetzes.
WahlForecast.de-Trend als Grundlage. Der Trend ist ein gewichtetes Mittel über mehrere Institute; keine Korrektur einer möglichen systematischen Abweichung, die sich über alle Institute gemeinsam vollzieht (etwa: Überschätzung eines gegenwärtigen Parteiwerts durch alle Meinungsforscher).
Konfidenzintervalle. Punktwerte ohne ausgewiesene Unsicherheit.
Quellen: Landeswahlleitung Schleswig-Holstein (amtliche Wahlergebnisse), eigene Aggregation der Sonntagsfragen, proportionales Swing-Modell für den Wahlkreis-Trend (siehe „Wie die Werte entstehen" unter Methodik).