Sitzverteilung beim aktuellen Sonntagsfrage-Trend und dem daraus abgeleiteten Wahlkreis-Trend. Berechnet nach Sainte-Laguë/Schepers mit 5-%-Hürde. 181 reguläre Sitze — aktuelle Regierung: Schwarz-Grün (Kabinett Wüst II, seit 29. Juni 2022 (18. Landtag)). Schnappschuss des aktuellen Stands, keine Vorhersage für den nächsten Wahltag.
Trendstand: 28. Juni 2026.
a) Ohne Überhangmandate
CDU67
AfD35
SPD35
Grüne31
Linke13
Partei
Zweitstimme
Sitze
Sitzanteil
Direktmandate
CDU
32,3 %
67
37,0 %
107
AfD
17,2 %
35
19,3 %
6
SPD
16,9 %
35
19,3 %
8
Grüne
15,1 %
31
17,1 %
7
Linke
6,4 %
13
7,2 %
—
FDP<5 %-Hürde
4,7 %
—
—
—
Summe
—
181 / 181
—
—
Mehrheits-Schwelle: 91 von 181 Sitzen für eine absolute Mehrheit. Stärkste Fraktion nach aktuellem Trend: CDU mit 67 Sitzen.
Unter der 5 %-Hürde: FDP (4,7 %). Diese Parteien sind im Mandatsrechner nicht berücksichtigt.
b) Mögliche Zusammensetzung mit Überhangmandaten
Dieselben Trend-Eingaben, gerechnet nach dem vollständigen Sitzrecht des Landeswahlgesetzes: Gewinnt eine Partei mehr Wahlkreise, als ihr nach Zweitstimmen zustehen, entstehen Überhang- und Ausgleichsmandate — der Landtag kann dadurch größer werden als die 181 regulären Sitze.
Vorläufig und ungeprüft: Der Überhangmandate-Rechner ist neu und vorläufig; die Berechnung ist noch nicht abschließend geprüft. Die Werte können sich mit weiteren Prüfungen ändern.
Mehrheits-Schwelle: 147 von 293 Sitzen für eine absolute Mehrheit. Stärkste Fraktion nach aktuellem Trend: CDU mit 108 Sitzen.
Bewusste Vereinfachungen — was die Modellierung nicht abbildet
Überhang- und Ausgleichsmandate sind nur in Variante b) enthalten (vorläufige Berechnung, siehe Hinweis dort); Variante a) bleibt bei den 181 regulären Sitzen des Landeswahlgesetzes.
WahlForecast.de-Trend als Grundlage. Der Trend ist ein gewichtetes Mittel über mehrere Institute; keine Korrektur einer möglichen systematischen Abweichung, die sich über alle Institute gemeinsam vollzieht (etwa: Überschätzung eines gegenwärtigen Parteiwerts durch alle Meinungsforscher).
Konfidenzintervalle. Punktwerte ohne ausgewiesene Unsicherheit.
Quellen: Landeswahlleitung Nordrhein-Westfalen (amtliche Wahlergebnisse), eigene Aggregation der Sonntagsfragen, Uniform-Swing-Modell für den Wahlkreis-Trend (siehe „Wie die Werte entstehen" unter Methodik).