Sitzverteilung nach dem WahlForecast.de-Trend und den daraus abgeleiteten Wahlkreis-Trends. Berechnet nach Sainte-Laguë/Schepers mit 5-%-Hürde. 181 reguläre Sitze. Schnappschuss des aktuellen Stands, keine Vorhersage für den Wahltag.
Trendstand: 16. Oktober 2026.
a) Ohne Überhangmandate
CDU53
AfD42
SPD35
Grüne32
Linke19
Partei
Zweitstimme
Sitze
Sitzanteil
Direktmandate
CDU
26,4 %
53
29,3 %
70
AfD
21,1 %
42
23,2 %
20
SPD
17,5 %
35
19,3 %
24
Grüne
16,2 %
32
17,7 %
14
Linke
9,7 %
19
10,5 %
—
FDP<5 %-Hürde
3,9 %
—
—
—
Summe
—
181 / 181
—
—
Mehrheits-Schwelle: 91 von 181 Sitzen für eine absolute Mehrheit. Stärkste Fraktion nach aktuellem Trend: CDU mit 53 Sitzen.
Unter der 5 %-Hürde: FDP (3,9 %). Diese Parteien sind im Mandatsrechner nicht berücksichtigt.
Direktmandate in dieser Rechnung: je Wahlkreis die Partei mit der höchsten Siegwahrscheinlichkeit im WahlForecast.de-Modell WFM-1.2 — dieselben Wahlkreissieger wie auf der Wahlkreiskarte. Die Sitzverteilung selbst ist eine Punktrechnung; Spannen und Einzugswahrscheinlichkeiten stehen im Wahlkreis-Stimmungsbild der Wahlkreiskarte.
b) Mögliche Zusammensetzung mit Überhangmandaten
Dieselben Trend-Eingaben, gerechnet nach dem vollständigen Sitzrecht des Landeswahlgesetzes: Gewinnt eine Partei mehr Wahlkreise, als ihr nach Zweitstimmen zustehen, entstehen Überhang- und Ausgleichsmandate — der Landtag kann dadurch größer werden als die 181 regulären Sitze.
Vorläufig und ungeprüft: Der Überhangmandate-Rechner ist neu und vorläufig; die Berechnung ist noch nicht abschließend geprüft. Die Werte können sich mit weiteren Prüfungen ändern.
Mehrheits-Schwelle: 121 von 241 Sitzen für eine absolute Mehrheit. Stärkste Fraktion nach aktuellem Trend: CDU mit 70 Sitzen.
Bewusste Vereinfachungen — was die Modellierung nicht abbildet
Überhang- und Ausgleichsmandate sind nur in Variante b) enthalten (vorläufige Berechnung, siehe Hinweis dort); Variante a) bleibt bei den 181 regulären Sitzen des Landeswahlgesetzes.
WahlForecast.de-Trend als Grundlage. Der Trend ist ein gewichtetes Mittel über mehrere Institute; keine Korrektur einer möglichen systematischen Abweichung, die sich über alle Institute gemeinsam vollzieht (etwa: Überschätzung eines gegenwärtigen Parteiwerts durch alle Meinungsforscher).
Konfidenzintervalle. Die Tabellen oben zeigen Punktwerte; Spannen, Einzugs- und Überhangwahrscheinlichkeiten stehen im Wahlkreis-Stimmungsbild der Wahlkreiskarte.
Quellen: Landeswahlleitung Nordrhein-Westfalen (amtliche Wahlergebnisse), eigene Aggregation der Sonntagsfragen, Wahlkreissieger aus dem WahlForecast.de-Modell WFM-1.2 (siehe „Wie die Werte entstehen" unter Methodik).