Landtagswahl Niedersachsen · Mandatsrechner
Sitzverteilung im Landtag
Sitzverteilung nach dem aktuellen WahlForecast.de-Trend und den daraus abgeleiteten Wahlkreis-Trends. Berechnet nach Sainte-Laguë/Schepers mit 5-%-Hürde. 135 reguläre Sitze. Schnappschuss des aktuellen Stands, keine Vorhersage für den nächsten Wahltag.
Trendstand: 11. September 2026.
a) Ohne Überhangmandate
- SPD39
- CDU33
- AfD32
- Grüne22
- Linke9
| Partei | Zweitstimme | Sitze | Sitzanteil | Direktmandate |
|---|---|---|---|---|
| SPD | 26,0 % | 39 | 28,9 % | 39 |
| CDU | 22,0 % | 33 | 24,4 % | 33 |
| AfD | 21,0 % | 32 | 23,7 % | 6 |
| Grüne | 15,0 % | 22 | 16,3 % | 12 |
| Linke | 6,0 % | 9 | 6,7 % | — |
| FDP<5 %-Hürde | 5,0 % | — | — | — |
| BSW<5 %-Hürde | 3,0 % | — | — | — |
| Summe | — | 135 / 135 | — | — |
Direktmandate in dieser Rechnung: je Wahlkreis die Partei mit der höchsten Siegwahrscheinlichkeit im WahlForecast.de-Modell WFM-1.1 — dieselben Wahlkreissieger wie auf der Wahlkreiskarte. Die Sitzverteilung selbst ist eine Punktrechnung; Spannen und Einzugswahrscheinlichkeiten stehen im Wahlkreis-Stimmungsbild der Wahlkreiskarte.
Einzug offen: Linke, FDP
Linke steht im Trend bei 6,0 % und ist in der Rechnung oben enthalten; in der Simulation (WFM-1.1-NDS, 10.000 Läufe) zieht sie in 85 % der Läufe ein. Scheitert die Linke an der Hürde, sähe die Verteilung so aus: SPD 42 · CDU 35 · AfD 34 · Grüne 24 (135 Sitze, Mehrheit ab 68).
FDP steht im Trend bei 5,0 % — rechnerisch knapp darunter, weil ältere Umfragen mit sehr geringem Gewicht mitlaufen — und ist in der Rechnung oben deshalb nicht enthalten; in der Simulation (WFM-1.1-NDS, 10.000 Läufe) zieht sie in 51 % der Läufe ein. Nimmt die FDP die Hürde, sähe die Verteilung so aus: SPD 37 · CDU 31 · AfD 30 · Grüne 21 · Linke 9 · FDP 7 (135 Sitze, Mehrheit ab 68).
b) Mögliche Zusammensetzung mit Überhangmandaten
Dieselben Trend-Eingaben, gerechnet nach dem vollständigen Sitzrecht des Landeswahlgesetzes: Gewinnt eine Partei mehr Wahlkreise, als ihr nach Zweitstimmen zustehen, entstehen Überhang- und Ausgleichsmandate — der Landtag kann dadurch größer werden als die 135 regulären Sitze.
- SPD39
- CDU33
- AfD32
- Grüne22
- Linke9
| Partei | Zweitstimme | Sitze | Sitzanteil | Direktmandate |
|---|---|---|---|---|
| SPD | 26,0 % | 39 | 28,9 % | 39 |
| CDU | 22,0 % | 33 | 24,4 % | 33 |
| AfD | 21,0 % | 32 | 23,7 % | 6 |
| Grüne | 15,0 % | 22 | 16,3 % | 12 |
| Linke | 6,0 % | 9 | 6,7 % | — |
| FDP<5 %-Hürde | 5,0 % | — | — | — |
| BSW<5 %-Hürde | 3,0 % | — | — | — |
| Summe | — | 135 / 135 | — | — |
Bewusste Vereinfachungen — was die Modellierung nicht abbildet
- Überhang- und Ausgleichsmandate sind nur in Variante b) enthalten (vorläufige Berechnung, siehe Hinweis dort); Variante a) bleibt bei den 135 regulären Sitzen des Landeswahlgesetzes.
- WahlForecast.de-Trend als Grundlage. Der Trend ist ein gewichtetes Mittel über mehrere Institute; keine Korrektur einer möglichen systematischen Abweichung, die sich über alle Institute gemeinsam vollzieht (etwa: Überschätzung eines gegenwärtigen Parteiwerts durch alle Meinungsforscher).
- Konfidenzintervalle. Die Tabellen oben zeigen Punktwerte; Spannen, Einzugs- und Überhangwahrscheinlichkeiten stehen im Wahlkreis-Stimmungsbild der Wahlkreiskarte.
Quellen: Landeswahlleitung Niedersachsen (amtliche Wahlergebnisse), eigene Aggregation der Sonntagsfragen, Wahlkreissieger aus dem WahlForecast.de-Modell WFM-1.1 (siehe „Wie die Werte entstehen" unter Methodik).