Wahlkreis 230 · Bayern
Straubing
Rechenweg 1 · Hauptmodell
WahlForecast.de-Modell (WFM-1)
Monte-Carlo-Simulation um den aktuellen Trend: Gewinnwahrscheinlichkeit je Partei, Erststimmen-Intervalle, Race-Rating. Mit vollständig offengelegtem Berechnungsweg.
Rechenweg 2 · Vergleichsmodelle
Wahlkreis-Trend (einfache Swing-Modelle)
Bewusst einfache Punktwert-Übertragung des Trends (Uniform oder Proportional, umschaltbar) — ohne Unsicherheits-Simulation, von Hand nachrechenbar.
Rechenweg 1 · Hauptmodell
WahlForecast.de-Modell (WFM-1): Gewinnwahrscheinlichkeit
Monte-Carlo-Simulation mit 10.000 Läufen um den aktuellen WahlForecast.de-Trend (Stand: 28. Juli 2026): Gewinnwahrscheinlichkeit je Partei und erwarteter Erststimmenanteil mit 5/6-Kredibilitäts- intervall. Wie die Werte entstehen, steht direkt darunter — Schritt für Schritt und mit allen Zahlen dieses Wahlkreises.
| Partei | P(Sieg) | Erststimmen (erwartet) | 5/6-Intervall |
|---|---|---|---|
| CSU | 99 % | 39,2 % | 30,3–48,4 % |
| AfD | 1 % | 31,8 % | 23,3–40,4 % |
So entsteht dieser Wert — in fünf Schritten
- Ausgangslage. Der aktuelle WahlForecast.de-Bundestrend (Stand 28. Juli 2026) und das amtliche Ergebnis der Bundestagswahl 2025 in diesem Wahlkreis.
- 10.000 Zufallsläufe um den Trend. Jeder Lauf variiert die Parteiwerte innerhalb des kalibrierten Fehlerbands (z. B. AfD 27,1 % → 95-%-Spanne ±2,9 Pp.).
- Übertragung in den Wahlkreis. zwei Stufen: Bund → Bundesland (plus Landesfehler ±1,0 Pp.) → Wahlkreis, per Uniform-Swing (additiv). Das Strukturprofil des Wahlkreises (Urbanität, Anteil 18–34-Jährige, Bildung (Hochschulreife-Quote), Arbeitslosenquote, Ost-West) lässt ihn systematisch vom Bundes-Swing abweichen.
- Erststimme. Aus dem historischen Erst-/Zweitstimmen-Muster dieses Wahlkreises (Regression, Training BTW 2017 → 2021 und BTW 2021 → 2025). Das Erststimmen-Muster der letzten Wahl wird fortgeschrieben (als träten die damaligen Direktkandidaten erneut an); bekannte Abweichungen sind noch nicht eingerechnet.
- Auszählung. P(Sieg) = Anteil der Läufe, in denen eine Partei die meisten Erststimmen holt. Daraus die Einstufung „sehr wahrscheinlich“ (Schwellen 99 / 90 / 75 / 60 %). Die Erststimmen-Intervalle sind post-hoc auf ihre Solldeckung kalibriert (Aufweitung ×2,6).
Das fließt ein
- Aktueller WahlForecast.de-Bundestrend (gewichtetes Sonntagsfrage-Aggregat) samt Messunsicherheit (Fehlerband).
- Amtliches Erst- und Zweitstimmen-Ergebnis der Bundestagswahl 2025 in diesem Wahlkreis.
- Strukturdaten des Wahlkreises auf 5 Achsen: Urbanität, Anteil 18–34-Jährige, Bildung (Hochschulreife-Quote), Arbeitslosenquote, Ost-West (Werte unten in der Expertenansicht).
- Das Erst-/Zweitstimmen-Muster des Wahlkreises (Spread-Regression, Training BTW 2017 → 2021 und BTW 2021 → 2025).
- Sitzrecht: Zweitstimmendeckung nach BWahlG 2023 — je Lauf wird geprüft, ob das Direktmandat gedeckt wäre (hier: 95 % der Siegläufe).
Das fließt (noch) nicht ein
- Bekannte Kandidatur-Änderungen: Das Modell schreibt das Erststimmen-Muster der letzten Wahl fort — es rechnet also so, als träten die damaligen Direktkandidaten erneut an. Abweichungen davon (Verzicht eines Wahlkreissiegers, prominente Neu-Kandidatur) sind noch nicht eingerechnet; dieses Kandidaten-Plus/Minus folgt nach der amtlichen Zulassung der Wahlvorschläge.
- Lokale Sonderthemen, persönliche Anhängerschaft einzelner Kandidaten oder regional begrenzte Ereignisse.
- Weitere Strukturmerkmale jenseits der genannten Achsen (z. B. Einkommen, Wahlkreisgröße).
- Entwicklungen bis zum Wahltag: Der Wert ist ein Nowcast („Wäre am Sonntag Wahl“), keine Prognose.
Expertenansicht: Zahlen und Formeln für diesen Wahlkreis
1. Ausgangsdaten und zentrale Übertragung
Amtliche Basis in diesem Wahlkreis, aktueller Trend und der daraus folgende zentrale Swing (Uniform-Swing (additiv)). Die Spalte „Mitte Zweit“ ist die rechnerische Mitte der Simulation vor Renormierung und Zufallstermen; rechts daneben das tatsächliche Simulationsergebnis.
| Partei | Zweit BTW 2025 (WK) | Erst BTW 2025 (WK) | Trend heute | Swing | Mitte Zweit (WK) | Sim-Erst [5/6-Intervall] | P(Sieg) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| CSU | 39,3 % | 46,3 % | 4,6 % | −1,4 Pp. | 37,9 % | 39,2 % [30,3–48,4 %] | 99 % |
| AfD | 27,7 % | 26,0 % | 27,1 % | +6,3 Pp. | 34,0 % | 31,8 % [23,3–40,4 %] | 1 % |
| SPD | 8,0 % | 7,9 % | 12,1 % | −4,3 Pp. | 3,7 % | 5,1 % [0,0–16,2 %] | – |
| FW | 7,9 % | 7,9 % | – † | – | – | 8,1 % [2,7–13,6 %] | – |
| Grüne | 5,3 % | 5,1 % | 14,2 % | +2,6 Pp. | 7,8 % | 5,9 % [0,0–12,7 %] | – |
| Linke | 3,5 % | 3,1 % | 11,6 % | +2,8 Pp. | 6,3 % | 5,2 % [0,0–12,3 %] | – |
| FDP | 3,0 % | 1,9 % | 4,4 % | +0,0 Pp. | 3,1 % | 2,0 % [0,0–7,1 %] | – |
| BSW | 2,9 % | – ★ | 2,5 % | −2,5 Pp. | 0,4 % | 0,6 % [0,0–5,7 %] | – |
- ★ Kein Direktkandidat bei der Bundestagswahl 2025 — das Modell schätzt die Erststimme als 50 % der übertragenen Zweitstimme.
- † Kein Umfragesignal im Trend-Aggregat — die Partei wird ohne Fehlerband am Ergebnis der Bundestagswahl 2025 gehalten (FW).
- Die Spalte „Trend heute“ zeigt den aktuellen Stand der Seite; die Simulation lief zuletzt mit dem Trendstand 28. Juli 2026 — bei frischen Umfragen können Tabelle und Simulationsergebnis minimal auseinanderliegen, bis der nächtliche Lauf nachzieht.
2. Fehlerband des Trends (Modul 1)
Binomiale Stichprobenspanne σ = k·√(p·(1−p)) mit k = 0,033, empirisch validiert (Nowcast: λ = 1). Dieselbe Spanne weisen Umfrageinstitute selbst aus — z. B. Allensbach und nahezu identisch die Forschungsgruppe Wahlen.
| Partei | Trend heute | 95-%-Spanne des Trends |
|---|---|---|
| AfD | 27,1 % | ±2,9 Pp. |
| Grüne | 14,2 % | ±2,3 Pp. |
| SPD | 12,1 % | ±2,1 Pp. |
3. Wie dieser Wahlkreis vom Bundes-Swing abweichen kann (Modul 2)
Zwei Kanäle: Ein Heterogenitätsterm verschiebt den Wahlkreis systematisch mit dem Swing des Laufs (Ladungen aus den historischen Swing-Residuen, Schrumpfung 0,5, Median-|H| auf 1 Pp. gekappt), und ein korrelierter Regionalfehler lässt strukturell ähnliche Wahlkreise gemeinsam schwanken. Beide nutzen dieses Strukturprofil:
| Strukturachse | Wert in diesem Wahlkreis | Einordnung |
|---|---|---|
| Urbanität | −1,1 σ | unter dem Schnitt |
| Anteil 18–34-Jährige | −0,1 σ | nahe dem Schnitt |
| Bildung (Hochschulreife-Quote) | −0,8 σ | unter dem Schnitt |
| Arbeitslosenquote | −1,1 σ | unter dem Schnitt |
| Ost-West | −0,5 σ | unter dem Schnitt |
Amtliche Strukturdaten der Bundeswahlleiterin zur BTW 2025 (Arbeitslosenquote: © Bundesagentur für Arbeit), je Achse z-standardisiert über die 299 Wahlkreise. Werte als z-Scores: 0 = Bundesschnitt, ±1 = eine Standardabweichung.
4. Erststimmen-Modell (Modul 3)
Der Vorsprung bzw. Rückstand des Direktkandidaten gegenüber der Liste („Spread“ = Erst − Zweit) wird je Partei per Regression fortgeschrieben: Spread_neu = a + b · Spread_alt (Training BTW 2017 → 2021 und BTW 2021 → 2025; plus Zufallsterm in Höhe des Trainings-Restfehlers). Parteien ohne Direktkandidaten-Historie: Erststimme = 0,5 × Zweitstimme. Kandidatenfaktor = 0 in dieser Ausbaustufe: Das Modell leitet die Erststimme aus der aktuellen Zweitstimmen-Prognose und dem Erststimmen-Muster der letzten Wahl ab. Der persönliche Vorsprung amtierender Direktkandidaten wird dabei nur gedämpft und regressiv fortgeschrieben. Aktuelle Kandidaturen (Rückzug eines Wahlkreissiegers, prominente Neu-Kandidaturen) sind noch nicht berücksichtigt.
5. Simulation und Auszählung (Modul 4)
- 10.000 Läufe, Zufalls-Seed 20260709 (jede publizierte Simulation ist mit Konfiguration und Seed archiviert und exakt reproduzierbar).
- Sieger je Lauf = Partei mit den meisten Erststimmen; P(Sieg) = Anteil der Läufe. Race-Rating-Schwellen: 99 / 90 / 75 / 60 %.
- 5/6-Kredibilitätsintervalle post-hoc auf ≥ 83,3 % Backtest-Deckung kalibriert (Aufweitung ×2,6).
- Sitzzuteilung je Lauf nach BWahlG 2023 inkl. Zweitstimmendeckung — daraus die ausgewiesene Deckungswahrscheinlichkeit (hier 95 %).
6. Validierung und Grenzen
Out-of-sample gegen die BTW 2025 (Basis nur Daten bis 2021, Trend rekonstruiert 2 Tage vor der Wahl): 276 von 299 Wahlkreissiegern korrekt, Brier-Score 0,137 klar unter der naiven Referenz. Uniform-Swing statt proportional: Im Backtest gegen die BTW 2025 traf uniform 276 statt 263 Wahlkreissieger.
Der Wert ist ein Nowcast des heutigen Stimmungsbilds, keine Wahltagsprognose. Vollständige Methodik: Wie die Wahlkreis-Trends entstehen.
Rechenweg 2 · Vergleichsmodelle
Wahlkreis-Trend (einfache Swing-Modelle)
Zweiter, bewusst einfacher Rechenweg — unabhängig vom WFM-1 oben: Der Trend wird als reiner Punktwert übertragen, ohne Unsicherheits-Simulation, und lässt sich unten vollständig von Hand nachrechnen.
Proportional-Swing-Modell: bundesweiter Trend → Faktor (Trend ÷ BTW 2025) pro Partei → multiplikativ auf den 2025er Zweitstimmen-Anteil im Wahlkreis → Erststimme via historisches 60/30/10-Verhältnis aus den letzten drei Wahlen. Trendstand: 28. Juli 2026.
| Partei | Erststimme | Zweitstimme | Δ Z–E |
|---|---|---|---|
| AfD | 34,2 % | 36,9 %1. | +2,7 |
| CSU | 36,5 %Sieg | 30,8 % | −5,7 |
| FW | 7,5 % | 8,1 % | +0,6 |
| Grüne | 6,2 % | 6,6 % | +0,4 |
| SPD | 5,7 % | 6,0 % | +0,4 |
| Linke | 4,1 % | 4,7 % | +0,7 |
| FDP | 1,9 % | 3,1 % | +1,2 |
| BSWErst geschätzt | 0,7 % | 1,5 % | +0,7 |
| CDU | 0,0 % | 0,0 % | ±0,0 |
Experimentelle und methodisch limitierte Trendwerte. Keine Wahltagsprognose. Keine Handlungsempfehlung. Methodische Unsicherheiten nicht vollständig abgebildet. Die Berechnungen sind ein laufender Versuch, noch keine wissenschaftlich belastbare Analyse — wenn Sie Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Nachricht an info@wahlforecast.de.
Rechenweg im Detail anzeigen
Schritt 1: bundesweiter Swing
Bundesweiter Trend dividiert durch das Bundesergebnis der BTW 2025 ergibt den Faktor, mit dem die Wahlkreis-Werte multipliziert werden.
| Partei | BTW 2025 (Bund) | Aktueller Trend | Faktor |
|---|---|---|---|
| CDU | 22,6 % | 17,3 % | 0,767 |
| CSU | 6,0 % | 4,6 % | 0,767 |
| SPD | 16,4 % | 12,1 % | 0,739 |
| Grüne | 11,6 % | 14,2 % | 1,220 |
| FDP | 4,3 % | 4,4 % | 1,006 |
| AfD | 20,8 % | 27,1 % | 1,303 |
| Linke | 8,8 % | 11,6 % | 1,320 |
| BSW | 5,0 % | 2,5 % | 0,494 |
| FW | 1,5 % | — | – |
Schritt 2: Zweitstimme im Wahlkreis = BTW-2025-Wert × Faktor
Die Spalte „roh“ ist das Produkt vor Sum-to-100-Renormalisierung; die Spalte „normiert“ das finale Forecast-Ergebnis (skaliert mit Faktor 1,021, damit Summe = 100 % minus historisch geführter SONSTIGE-Anteil).
| Partei | Wkr 2025 Zweit | × Faktor | = roh | → normiert |
|---|---|---|---|---|
| AfD | 27,7 % | 1,303 | 36,1 % | 36,9 % |
| CSU | 39,3 % | 0,767 | 30,1 % | 30,8 % |
| FW | 7,9 % | – | 7,9 % | 8,1 % |
| Grüne | 5,3 % | 1,220 | 6,5 % | 6,6 % |
| SPD | 8,0 % | 0,739 | 5,9 % | 6,0 % |
| Linke | 3,5 % | 1,320 | 4,6 % | 4,7 % |
| FDP | 3,0 % | 1,006 | 3,0 % | 3,1 % |
| BSW | 2,9 % | 0,494 | 1,5 % | 1,5 % |
| CDU | 0,0 % | 0,767 | 0,0 % | 0,0 % |
Schritt 3: Erststimme via 60/30/10-Verhältnis
Aus den letzten drei Wahlen (Gewichtung 60 % BTW 2025, 30 % BTW 2021, 10 % BTW 2017) wird das historische Erst-/Zweit-Verhältnis pro Partei gebildet und auf die prognostizierte Zweitstimme angewandt. Renormalisierung mit Faktor 0,993 sichert Summe = 100 % minus historischer SONSTIGE-Anteil. Parteien ohne historischen Direktkandidaten sind mit „Erst geschätzt“ markiert (50 % der prognostizierten Zweitstimme als Schätzwert).
| Partei | hist. Erst (60/30/10) | hist. Zweit (60/30/10) | Verhältnis | × Forecast-Zweit | = roh | → normiert |
|---|---|---|---|---|---|---|
| AfD | 20,9 % | 22,4 % | 0,934 | 36,9 % | 34,4 % | 34,2 % |
| CSU | 45,8 % | 38,4 % | 1,195 | 30,8 % | 36,7 % | 36,5 % |
| FW | 8,6 % | 9,2 % | 0,937 | 8,1 % | 7,6 % | 7,5 % |
| Grüne | 5,4 % | 5,7 % | 0,953 | 6,6 % | 6,3 % | 6,2 % |
| SPD | 10,1 % | 10,7 % | 0,947 | 6,0 % | 5,7 % | 5,7 % |
| Linke | 2,7 % | 3,1 % | 0,867 | 4,7 % | 4,1 % | 4,1 % |
| FDP | 3,2 % | 5,3 % | 0,603 | 3,1 % | 1,9 % | 1,9 % |
| BSW★ | 0,0 % | 1,8 % | 0,500 ★ | 1,5 % | 0,7 % | 0,7 % |
| CDU | 0,0 % | 0,0 % | – | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % |
Erst- vs. Zweitstimmen 2017 – 2025
Pro Partei eine durchgezogene und eine gestrichelte Linie über drei Wahlen: durchgezogen = Zweitstimme (Liste), gestrichelt = Erststimme (Direktkandidat). Der vertikale Abstand zwischen den beiden Linien zeigt den Spread Erst↔Zweit in der jeweiligen Wahl.
Vertikaler Abstand zwischen durchgezogener und gestrichelter Linie = Spread zwischen Zweit- und Erststimme. Parteien mit Höchstwert unter 1 % sind ausgeblendet.
Vollständige Ergebnisse pro Wahl
| Partei | BTW 2017 24. September 2017 | BTW 2021 26. September 2021 | BTW 2025 23. Februar 2025 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erst | Zweit | Δ Z–E | Erst | Zweit | Δ Z–E | Erst | Zweit | Δ Z–E | |
| CSU | 47,6 % | 41,9 % | −5,7 | 44,3 % | 35,4 % | −8,9 | 46,3 % | 39,3 % | −7,0 |
| SPD | 16,8 % | 13,7 % | −3,1 | 12,4 % | 15,1 % | +2,7 | 7,9 % | 8,0 % | +0,1 |
| Grüne | 3,6 % | 4,6 % | +1,0 | 6,5 % | 6,8 % | +0,3 | 5,1 % | 5,3 % | +0,2 |
| FDP | 4,4 % | 8,0 % | +3,6 | 5,2 % | 8,8 % | +3,5 | 1,9 % | 3,0 % | +1,1 |
| AfD | 15,0 % | 18,4 % | +3,4 | 12,7 % | 13,2 % | +0,4 | 26,0 % | 27,7 % | +1,7 |
| Linke | 3,7 % | 4,4 % | +0,6 | 1,5 % | 1,9 % | +0,4 | 3,1 % | 3,5 % | +0,4 |
| BSW | – | – | – | 2,9 % | +2,9 | ||||
| FW | 4,6 % | 4,2 % | −0,4 | 11,4 % | 13,5 % | +2,1 | 7,9 % | 7,9 % | ±0,0 |
| Sonstige | 4,2 % | 4,9 % | +0,7 | 5,6 % | 5,5 % | −0,1 | 1,7 % | 2,4 % | +0,7 |
Die Δ-Balken zeigen Zweitstimme minus Erststimme in Prozentpunkten — nach rechts: Liste stärker als Direktkandidat, nach links: Direktkandidat stärker als Liste. Skala ±10 pp; größere Spreads werden am Rand geclippt. Die Mittellinie ist Null.
- Damalige Wahlkreis-Nummer 2017: 231 (gleicher Name, Reform der Nummerierung 2024).
- Damalige Wahlkreis-Nummer 2021: 231 (gleicher Name, Reform der Nummerierung 2024).
Quelle: Bundeswahlleiterin, jeweilige kerg2.csv (Datenlizenz Deutschland 2.0). 2017 und 2021 wurden per Wahlkreis-Namen auf den 2025er Zuschnitt gemappt — die Bundeswahlleiterin hat im Zuge der Reform 2024 rund zwei Drittel der 299 Wahlkreis-Nummern umsortiert. Bei den ~8 Wahlkreisen, deren heutiger Name 2017/2021 noch nicht existierte (echte Neu-Schnitte), werden für die früheren Wahlen keine Daten ausgewiesen. Hinweis zur Wahlrechtsreform 2023: ab 2025 zieht der Erststimmen-Sieger nicht mehr automatisch in den Bundestag ein — entscheidend ist zusätzlich die Zweitstimmen-Deckung.